Druckschalter für Nutz- und Schwerfahrzeuge

In Nutzfahrzeugen hängen Bremsen, Achssysteme, Hebevorrichtungen und Schutzsysteme an einem pneumatischen oder hydraulischen Druck, der stimmen muss. Fällt er unbemerkt ab, wird aus einer Steuerungsfunktion schnell ein Sicherheitsproblem. Unsere Druckschalter überwachen ihn unter Schock und Dauervibration, bei Temperaturwechseln, Feuchtigkeit und Schmutz. Hohe IP-Schutzarten und Schaltpunkte, die über die Einsatzdauer im definierten Fenster bleiben, sind hier Voraussetzung und gewährleisten eine langfristige Stabilität.
Druckschalter für Nutz- und Schwerfahrzeuge

Typische Einsatzbereiche

Vom LKW-Auflieger bis zum Pantographen: sechs Systeme, in denen unsere Druckschalter verbaut sind.

LKW-Auflieger

Liftachse, pneumatische Bremse

Baufahrzeuge

hydraulische Bremssysteme

Feldspritzen

Drucküberwachung

Bahn­anwendungen

Anpressdruck Pantograph

Overload-Monitoring

bei Hebesystemen

Feuerlöscher

Drucküberwachung

Anwendungsfall 01

Pneumatische Bremse – Sicherheitsprinzip durch Drucküberwachung

Die Bremse eines LKW-Aufliegers oder Schienenfahrzeugs wird pneumatisch offen gehalten. Fällt der Druck, greift sie von selbst. Dieses Fail-Safe-Prinzip funktioniert nur, solange der Systemdruck überwacht wird: Unser Druckschalter hält ihn im definierten Fenster und meldet, wenn nicht mehr genug Druck vorhanden ist, um die Bremse offen zu halten. Vibrationsfest und mit stabilen Schaltpunkten, auch wenn Wetter und Untergrund wechseln.

Warum unsere Druckschalter ideal geeignet sind:

Anwendungsfall 02

Overload-Monitoring – Schutz vor Überlast

Bei hydraulischen Hebesystemen, etwa im Bagger oder Kranfahrzeug, steigt der Systemdruck mit der Last. Überschreitet er den definierten Schwellenwert, ist die Grenze erreicht, meist weil zu viel Material in der Schaufel liegt. Unser Druckschalter erkennt das und löst Abschaltung oder Warnmeldung aus. Wichtig ist hier die kleine, eng definierte Hysterese: Sie sorgt dafür, dass der Fahrer die Überlastmeldung wieder verlässt, sobald etwas Material weg ist, statt die Schaufel komplett leeren zu müssen.

Warum unsere Druckschalter ideal geeignet sind:

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Nicht jede Drucküberwachung benötigt einen kontinuierlichen Messwert. Für viele Funktionen im Fahrzeug reicht die eindeutige Information, ob ein bestimmter Druck erreicht oder unterschritten wurde. Ein mechanischer Druckschalter erzeugt dieses Schaltsignal direkt und benötigt dafür keine zusätzliche Auswerteelektronik oder Stomversorgung. Das eignet sich beispielsweise für Freigabe-, Warn- oder Steuerfunktionen in pneumatischen und hydraulischen Systemen und ermöglicht eine robuste, klar definierte Schnittstelle zur Fahrzeugsteuerung. 

In pneumatischen und hydraulischen Systemen ist der Druck selten vollkommen konstant. Pumpen, Ventile, Lastwechsel oder Fahrbewegungen können zu kurzfristigen Druckschwankungen führen. Liegen Schalt- und Rückschaltpunkt zu dicht beieinander, kann es in diesem Bereich zu unerwünschtem häufigem Schalten kommen. Eine passend ausgelegte Hysterese schafft einen definierten Abstand zwischen beiden Schaltzuständen. Wie groß dieser Abstand sein sollte, hängt von der Funktion ab – bei einer Liftachse beispielsweise anders als bei einer Überlastüberwachung. 

Für Fahrzeuganwendungen sind neben Betriebsdruck und gewünschtem Schaltpunkt vor allem die konkrete Funktion im System, Schaltrichtung und Rückschaltverhalten wichtig. Zusätzlich benötigen wir Angaben zu Medium, Temperaturbereich und möglichen Druckspitzen. Auch Einbauort, Vibrationen, Feuchtigkeit, elektrische Last, Anschlussart und gewünschte Schutzart spielen eine Rolle. Bei mobilen Anwendungen ist außerdem hilfreich zu wissen, ob der Schalter im geschützten Innenraum, am Fahrgestell oder in einem besonders exponierten Bereich eingesetzt wird. 

MASSGESCHNEIDERTE DRUCKÜBERWACHUNG

Präzision für jede Anwendung